Herren L-UPL
08.03.2026

L-UPL: DER UHC USTER IST NOCH NICHT IN DEN PLAYOFFS ANGEKOMMEN

Mit der 6:14-Auswärtsniederlage in der Zuger Herti-Sporthalle ist dem UHC Uster der Auftakt in die Playoff-Viertelfinalserie gründlich missglückt. Nach dem resultatmässig noch einigermassen ausgeglichenen Startdrittel waren die Zürcher Oberländer für den Rest der Partie grossmehrheitlich nicht mehr wirklich Bestandteil des Spiels.

Die Startphase des Mitteldrittels markierte den Anfang des Ustermer Scheiterns in Playoffpartie eins der Viertelfinalserie gegen Zug United. In den ersten drei Minuten scorten die Zentralschweizer ebensoviele Tore und bauten damit ihre 3:2-Führung aus dem ersten Spielabschnitt auf vier Tore aus. In den ersten 20 Minuten hatten die Zürcher Oberländer zu Beginn sogar noch etwas wacher gewirkt als das Heimteam, waren bereits nach 44 Sekunden durch Koskinen nach einem tollen Move und Zuspiel Loris Murers sowie durch Yves Klöti nach schönem Querpass des von Johannes Wilhelmsson lancierten Daniels Jānis Anis zweimal in Führung gegangen, doch konnten die Zuger durch Miko Kailiala und Sami Johansson jeweils ausgleichen und anderthalb Minuten vor der ersten Pausensirene durch den von der Ustermer Defensive völlig vergessen gegangenen Andrin Christen sogar noch in Führung gehen. Schade, hatten die Gäste eine Zweiminutenstrafe gegen Zugs Tobias Flütsch wegen Sperrens von Filip Karlssons nicht ausnützen können: Heim-Keeper Nils Schälin rettete zweimal sehenswert gegen Josia Pfister sowie Ted Nivestam.

Nach dem desaströsen Auftakt in Durchgang zwei konnten sich die Ustermer zwar vorerst wieder etwas fangen, kamen insbesondere durch sein Schweden-Duo zu guten Abschlussmöglichkeiten, doch dann liess man dem Zentralschweizer Captain Kailiala direkt vor dem eigenen Tor soviel Zeit, um sich den Ball zurechtzulegen und an Goalie Nicola Brütsch vorbei ins Netz zu zirkeln. Kurz darauf musste Brütsch gleich zweimal im Sekundentakt gegen Zugs Topscorer Albin Sjögren noch Schlimmeres verhindern, bevor dann Wilhelmsson mit dem dritten Zürcher Oberländer Treffer wieder für einen Lichtblick sorgte. Das Heimteam benötigte allerdings keine zwei Minuten, um mittels einer eindrücklichen Direktpassfolge Johansson – Sjögren – Tobias Gustafsson den Fünftore-Abstand wieder herzustellen.

Das Ärgernis der schnellen Zuger Antworten auf Ustermer Erfolgserlebnisse sollte sich auch über das gesamte Schlussdrittel hinwegziehen: Auf das Zürcher Oberländer Powerplaytor 59 Sekunden nach Wiederanpfiff durch Nivestam folgte keine anderthalb Zeigerumdrehungen später das 9:4 durch Sjögren, weitere knappe drei Minuten später noch durch Johanssons Treffer infolge eines Konters das Zentralschweizer Stängeli. Nach Yves Klötis zwischenzeitliches 5:10 dauerte es dann wiederum nur gerade 42 Sekunden bis zum elften Zuger Treffer durch Johansson. Und als ob man es den Zugern beim Toreschiessen bisweilen nicht ohnehin schon etwas leicht gemacht hat, besorgten die Zürcher Oberländer zehn Minuten vor Spielende den zwölften Zentralschweizer Torerfolg in Slapstickmanier gleich noch selber, als Jhonan Meier bei einem Passversuch das Handling über den Ball komplett verlor und dieser dann zwischen Brütschs Beine hindurch über die Torlinie kullerte. Sechs Minuten später nutzten die Zentralschweizer eine Zweiminutenstrafe wegen Stockschlags gegen Uster Timo Renner noch zum 13:5. 53 Sekunden vor der Sirene verbuchte Filip Karlsson mit einem schönen Weitschuss in den Bügel immerhin noch den sechsten Ustermer Treffer – aber nein, nicht einmal diesen konnten die Zuger einfach mal so sein lassen. Nur elf Zeigerticks drauf besorgte Linus Hedlund den 14:6-Endstand.

In einer Playoffserie sollte man dem Resultat eines Einzelspiels erfahrungsgemäss nicht allzu grosse Bedeutung zumessen. Die Geschichte kann in der nächsten Partie eine ganz andere sein. Trotzdem: Auf Zürcher Oberländer Seite müssen bis zum Dienstagabend der eine und andere Hebel gefunden werden, wenn man in Spiel zwei in der Zuger Herti-Halle eine Chance haben will.

 

Zug United – UHC Uster 14:6 (3:2, 5:1, 6:3)

Sporthalle Herti, Zug. – Z: 563. – SR: Rampoldi/Crivelli. – Tore: 1. (0:44) Koskinen (Murer) 0:1. 5. Kailiala (Nilsberth) 1:1. 7. Y. Klöti (Anis) 1:2. 12. Johansson (Gustafsson) 2:2. 19. A. Christen (Kainulainen) 3:2. 21. (20:51) Nigg (Johansson) 4:2. 22. (21:44) Kainulainen (Nilsberth) 5:2. 23. Nigg (Sjögren) 6:2. 33. Kailiala (Kainulainen) 7:2. 35. Wilhelmsson (Y. Klöti) 7:3. 37. Gustafsson (Sjögren) 8:3. 41. Nivestam (Y. Klöti) 8:4. 43. Sjögren (Johansson) 9:4. 46. (45:11). Johansson (Gustafsson) 10:4. 47. (46:11) Y. Klöti (Nivestam) 10:5. 47. (46:53) Johansson (Nigg) 11:5. 50. Eigentor Uster 12:5. 57. Gustafsson (Johansson) 13:5. 60. (59:07) Karlsson (Franzen) 13:6. 50. (59:18) Hedlund (Kailiala) 14:6. − Strafen: 2 mal 2 Minuten gegen Zug, 1 mal 2 Minuten gegen Uster. – Uster: Brütsch; Murer, J.-L. Klöti; Nivestam, Renner; Knüsel, Günthard; Pfister, Koskinen, Karlsson; Y. Klöti, Wilhelmsson, Anis; Meier, Arnet, Franzen; Andersson, Ledergerber, Anderegg, Burkhart, Hänseler, Fischer. – Uster ohne Hug (U18). Y. Klöti zum Ustermer Best Player gewählt.




Pressebilder

Promotionsgrafik quadratisch (SVG) - hochformat (SVG)

Kopiere mit Rechtsklick die URL der SVG-Grafik. Auf www.screenshotmachine.com kann der kopierte Link der SVG-Datei eingesetzt und ein PNG-Bild für Socialmedia generiert werden. Bitte Checkbox "Full website screenshot" anwählen.
Daten von Swiss Unihockey laden...

Partner swiss unihockey

Die Mobiliar
swissunihockey.tv