Herren L-UPL
06.08.2026

DER UHC USTER NIMMT ANLAUF ZUR SAISON 2026/27

Diese Woche fiel der Startschuss zur Vorbereitungsphase des UHC Uster auf die neue Spielzeit 2026/27. Bis zum Saisonauftakt, der für den UHCU wegen der verschobenenen Startpartie gegen Wiler-Ersigen eine Woche später ausfällt als für den Grossteil der Teams der Lidl-Unihockey Prime League (L-UPL), gilt es nun, im Rahmen zahlreicher Trainingssessions und Testspielen den Teambuildings-Prozess soweit voranzubringen, dass man am 19. September für die Startpartie in Form des Heimspiels gegen Vizemeister Zug United parat ist.

DER UHC USTER NIMMT ANLAUF ZUR SAISON 2026/27

In dieser Woche schlug der erste Moment der Wahrheit für die Ustermer Akteure auf dem Weg zum Saisonauftakt 2026/27. Nach der unter individueller fitnesstechnischer Eigenverantwortung stehenden Sommerpause wären mit dem ersten Teamzusammenzug am Montag etwaige Nachlässigkeiten gnadenlos aufgedeckt worden; heutzutage ist das auf höchster nationaler Ligaebene allerdings kaum mehr ein Thema. Ganz anders die Faktoren Spielsystem und Teamzusammenstellung. Der Frage, wer mit wem auf dem Spielfeld agieren soll, sprich die Linienzusammenstellung, ist nach den nicht wenigen personellen Änderungen auf die neue Spielzeit hin von entscheidender Bedeutung.

Nicht weniger als acht Abgänge musste der UHC Uster diesen Sommer kompensieren. Er tut dies mit vier Neuverpflichtungen, einem Studienaufenthalts-Rückkehrer, der Beförderung eines eigenen Juniors ins L-UPL-Kader sowie über den vorhandenen Talent-Pool des aktuellen Förderkaders. Zwar gilt es in der Defensive neben Fadri Burkhart (Pfannenstiel) auch den bisherigen Captain Tobias Ledergerber (Rücktritt) zu ersetzen, doch besteht in der Hintermannschaft ein erprobtes Gerüst an erfahrenen Kämpen wie Jean-Luc Klöti, Noel Knüsel und Timon Günthard sowie den bewährten Kräften Timon Anderegg und Loris Murer, nicht zu vergessen das schwedische Bollwerk Ted Nivestam. Auch Förderkaderspieler Timo Renner hat bereits bewiesen, dass er sich auf L-UPL-Niveau behaupten kann.

So waren die Zuzüge eher auf den offensiven Bereich ausgerichtet. Das gilt für Adam Lundgren (Basel), Timo Graf (Rychenberg) und Matteo Gervasoni (Ticino) ebenso wie für Linus Chrétien (Djurgården), der nach einem studienbedingten Auslandsjahr ins Zürcher Oberland zurückkehrt, wie auch für Patrick Furrer, der aus der eigenen U21 ins Fanionteam aufsteigt. An ihnen liegt es, die Lücken nach den Abgängen Marcel Arnets (Rücktritt), Filip Karlssons (Pfannenstiel), Albert Koskinens (Rychenberg), Joris Hänselers (Pirkkalan Pirkat, Auslands-Studienjahr) und Marek Jurkuláks zu füllen, unterstützt von den Torgaranten Johannes Wilhelmsson, Daniels Jānis Anis und Yves Klöti, den Lenkern Jhonan Meier und Josia Pfister sowie dem Speedflügel Kilian Franzen. Können die Förderkader-Jungs Noel Hug und Tis Fischer den guten Eindruck aus der vergangenen Saison bestätigen? Gelingt dem Jungtalent Severin Schmid nach seiner langwierigen Verletzung im zweiten Anlauf der Sprung ins L-UPL-Kader? A propos Verletzung: Das Duell um den Platz zwischen den Pfosten wird nach dem Rücktritt des langjähirgen Keepers Nicola Brütsch einiges an Spannung bieten, denn nach seiner Operation zu Jahresbeginn muss sich Sebastian Kuhn zuerst wieder ins Team zurückkämpfen und sich dann erst noch gegen den jungen und motivierten Neuzugang Alessio Mura (Jönköping, zuvor Köniz) behaupten.

«Wer wo und mit wem?» lautet die grosse Frage in der Vorbereitungsphase. Finden muss der Coaching-Staff mit Chef Simon Meier und den Assistenten Sascha Rhyner und Marc Werner (neu von Pfannenstiel) die Antwort unter anderem in nicht weniger als neun oder zehn Vorbereitungspartien. Den Auftakt bildet die Begegnung mit dem Nachbarn und B-Ligisten UHC Pfannenstiel von morgen Abend. Es folgen die Spiele bei Floorball Thurgau sowie gegen Ticino Unihockey, bevor es dann wie 2025 in den hohen Norden Schwedens geht, wo der UHC Uster erneut am Umeå Scandic Cup teilnehmen wird. Können sich die Zürcher Oberländer in den Partien gegen RIG Umeå IBF, IBK Dalen und IBK Luleå erneut für den Final qualifizieren? Bereits am Wochenende darauf folgt dann noch die Teilnahme an der Unihockey Challenge 2026 von UH Basel Regio mit Partien gegen den Veranstalter und den Zürcher Grasshoppers sowie einem Platzierungsspiel. Ab dem 19. September mit dem ersten Meisterschaftsspiel gegen Zug United gilts dann ernst.

Damit Sie rechtzeitig zum Meisterschaftsauftakt bereit sind live mitzuverfolgen, ob der UHC Uster seine tolle Saison 2025/26 bestätigen kann, besorgen Sie sich am besten gleich Ihr persönliches Saison-Abo 2026/27. Wer seine Saisonkarte bis zum 12. August bestellt, profitiert von einem grosszügigen Rabatt (99 statt 150 Franken bei Erwachsenen, 66 statt 80 Franken bei Schülern ab 12 Jahren, Lehrlingen, Studenten, Rentnern, IV-Bezügern, Militärangehörigen und Mitgliedern der Vereine des Netzwerks Zürich Oberland). Sämtliche sich Ihnen bietenden Möglichkeiten finden Sie unter https://www.uhcuster.ch/de/fanzone/fanzonen.htm

Testspielprogramm des UHC Uster 2026:

Fr, 07.08: UHC Pfannenstiel (19:30, Buchholz)

Do, 13.08: FB Thurgau (19:30, Paul-Reinhart-Halle, Weinfelden)

Sa, 15.08: Ticino Unihockey (16:00, Buchholz)

Fr, 21.08: RIG Umeå IBF (19:00, Umeå Energi Arena Vatten)

Sa, 22.08.: IBK Dalen (16:00, Umeå Energi Arena Vatten)

So, 23.08.: IBK Luleå (10:00, Umeå Energi Arena Vatten)

So, 23.08.: ev. Finalspiel Umeå Scandic Cup (18:00, Umeå Energi Arena Vatten)

Fr, 28.08.: UH Basel Regio (20:15, Pfaffenholz, St-Louis/F)

Sa, 29.08.: Grasshopper-Club Zürich (13:15, Pfaffenholz, St-Louis/F)

So, 30.08.: Platzierungsspiel Unihockey Challenge Basel (Zeit offen, Pfaffenholz, St-Louis/F)




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