Zum Inhalt

Home - News - Archiv
Mittwoch, 8. September 2010
17.02.2010 07:52

Tomas Erikssons Analyse


Der Coach des NLB-Teams analysiert die beiden ersten Spiele und fordert von seinem Team, weiter "mit einem grossen Herzen" zu spielen.

Tomas Eriksson hört geduldig zu und beantwortet alle Fragen. Doch ab und zu schweift sein Blick ab. Es scheint, als ob seine Gedanken bereits um das nächste Spiel kreisen. Denn der Schwede ist ein Unihockey-Angefressener durch und durch. In der Playoff-Zeit lebt er noch intensiver für seine Sportart als sonst.

Eriksson blickt auf die beiden ersten Playoff-Spiele zurück und resümiert, dass "mein Team mit einer guten Einstellung in die beiden ersten Playoff-Begegnungen ging." "Wir waren bereit, hart für den Sieg zu arbeiten." Diese Einstellung sei der Schlüssel zu den beiden Siegen gewesen. Die Frage, ob die Sarganser so gespielt haben, wie erwartet, ist für Eriksson nicht so relevant. "Wir müssen unserem Gegner unser Spiel aufzwingen, so können wir das Geschehen auf dem Feld kontrollieren." Aber man sei gespannt, ob die Südostschweizer nicht doch etwas Neues ausprobiere und so versuche die Ustermer aus der Fassung zu bringen.

Eriksson ist leicht irritiert, als der Schreiberling ihn auf die Ambition anspricht, ob er mit Uster in vier Spielen durchmarschieren will. "Es ist doch klar, dass wir jedes Spiel gewinnen wollen, sonst müssen wir gar nicht erst aufs Feld" meint Tian. Doch es werde ein harter, steiniger Weg. Er habe sein Team aufgefordert, die nächsten Spiele mit "grossem Herzen und der richtigen Einstellung" in Angriff zu nehmen.

Die Fans haben letzten Samstag Erikssons Name skandiert. Diese Sympathiekundgebung für den Mann an der Bande könnte auch am kommenden Samstag durchaus wiederholt werden. Denn kaum einer hat mehr für die Mannschaft und deren Erfolg geleistet als der Trainer aus Schweden.

[Übersicht...]